Antike Münzen

Ancient Roman silver coin © Keith Wheatley - Fotolia.comDer Ursprung der Münzen liegt im alten China. Jahrtausende vor Christi Geburt wurden hier bereits einfachste Ausführungen unseres heutigen Geldes als Zahlungsmittel verwendet. Von hier aus verbreitete sich der Umlauf der Münzen weltweit. In Griechenland und Italien angekommen konnten die Einwohner von den vielen Vorteilen des einheitlichen Zahlungsmittels leicht überzeugt werden und es wurde bald der komplette Tauschhandel durch den Münzverkehr ersetzt.

Die damals gefertigten Münzen waren aus Kupfer, Bronze, Messing, Silber oder Gold und wurden vor allem auf Grund ihrer Langlebigkeit, gegenüber den bisher getauschten Lebensmitteln, gerne von der Bevölkerung angenommen. Das zeigt sich darin, dass die Umstellung von „Handel“ auf „Bezahlung“ sich von Rom aus in ganz Europa sehr schnell verbreitete.

Antike Münzen meist Profil des Herrschers

Die Prägung der Münzen setzte sich meist aus dem Seitenprofil des damaligen Herrschers – entweder König oder Kaiser – des jeweiligen Landes und einem Schriftzug, entlang dem Rande der Münze, zusammen. Im Frühmittelalter ging der Zahlungsverkehr mit Münzen stark zurück. Auf Grund dessen führte Karl der Große etwa um 800 die Münzreform durch: es wurde von den unterschiedlichen Gold- und Silberprägungen auf eine einheitliche Silberwährung umgestellt. Etwas später setzte sich für knapp zwei Jahrhunderte fast in dem kompletten damaligen Deutschland eine bestimmte Münze bzw. Währung durch: die Brakteaten. Diese Silbermünzen waren nur einseitig geprägt und relativ dünn. Seit dieser Zeit war es üblich auch andere Gegenstände, wie zum Beispiel Wappen oder Stadtzeichen auf den Münzen abzubilden.

Auch in der Antike wurden Münzen gefälscht

Es wurde bereits in der damaligen Zeit etwas Schindluder getrieben, vor allem mit den weniger betuchten Leuten. Die Münzen wurden zwar anfangs immer aus besonders wertvollen Rohstoffen hergestellt, sodass der Tauschwert etwa dem Münzwert entsprach, nach einiger Zeit jedoch wurden die Münzen dünner, kleiner oder sogar gefälscht indem man „billigeres“ Material verwendete. Folglich hatten sie weniger Wert, konnten aber gegen dieselben Waren getauscht werden.
Ähnlich wie verschiedene Kunstwerke, Briefmarken oder Bierdeckel, sind vor allem antike Münzen heute ein begehrtes Sammlerobjekt.

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